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(1) Background: Schools report a high number of schoolchildren with poor attention and hyperactive behavior, with 5% being diagnosed with attention deficit/hyperactivity disorder (ADHD). This causes specific problems during homework and classroom times, and the extension of all-day schooling in German primary schools makes this a challenge for support staff working in the after-school programs. Such staff have a very wide variety of qualifications, ranging from no formal teacher training to full teaching qualifications. (2) Methods: This study documents the knowledge of 196 support staff working in all-day primary schools about ADHD, and their subjective view of whether they feel competent with regard to homework situations in general and ADHD in particular. (3) Results: Those with an educational background have significantly more knowledge than those without such a background, staff feel less prepared to supervise children with ADHD, and there is a small but significant correlation here with knowledge about ADHD. (4) Conclusions: The importance of trained pedagogical staff in the supervision of children with concentration problems is emphasized.
Holger Domsch; Martina Ruhmland; Ilka Lissmann. Knowledge and Feelings of Competence with Regard to ADHD Among Support Staff in All-Day Primary Schools. Sustainability 2021, 13, 3696 .
AMA StyleHolger Domsch, Martina Ruhmland, Ilka Lissmann. Knowledge and Feelings of Competence with Regard to ADHD Among Support Staff in All-Day Primary Schools. Sustainability. 2021; 13 (7):3696.
Chicago/Turabian StyleHolger Domsch; Martina Ruhmland; Ilka Lissmann. 2021. "Knowledge and Feelings of Competence with Regard to ADHD Among Support Staff in All-Day Primary Schools." Sustainability 13, no. 7: 3696.
Konzentration bzw. Aufmerksamkeit ist für bewusstes Lernen eine entscheidende Voraussetzung. Entsprechend gehen Konzentrationsprobleme häufiger mit Schulschwierigkeiten und in Folge mit negativeren Eltern-/Lehrer-Kind-Interaktionen einher, welche für das Kind aber auch die Erwachsenen eine deutliche Belastung darstellen können. Es liegen unterschiedliche Trainingsprogramme vor, die eine Verbesserung der Konzentrationsleistung bzw. eines konzentrierten Arbeitsstils zum Ziel haben. Vorgestellt werden fünf Programme, die alle kognitiv-verhaltenstherapeutisch ausgerichtet sind: das Konzentrationstrainingsprogramm für Kinder, das Marburger Konzentrationstraining, das Training mit aufmerksamkeitsgestörten Kindern, das Lerntraining LeJa sowie das neuropsychologisch ausgerichtete Programm Attentioner.
Holger Domsch; Arnold Lohaus. Konzentrations- und Aufmerksamkeitsförderung. Zwanghafte Persönlichkeitsstörung und Zwangserkrankungen 2021, 115 -132.
AMA StyleHolger Domsch, Arnold Lohaus. Konzentrations- und Aufmerksamkeitsförderung. Zwanghafte Persönlichkeitsstörung und Zwangserkrankungen. 2021; ():115-132.
Chicago/Turabian StyleHolger Domsch; Arnold Lohaus. 2021. "Konzentrations- und Aufmerksamkeitsförderung." Zwanghafte Persönlichkeitsstörung und Zwangserkrankungen , no. : 115-132.
In diesem Kapitel werden einige Förderprogramme beschrieben, die sich keinem der anderen Kapitel thematisch zuordnen lassen. Dazu gehört der „GUT DRAUF“ – Ansatz, der themenübergreifend auf Bewegung, Ernährung und Stressregulation ausgerichtet ist. Weiterhin wird das Programm „Balu und Du“ vorgestellt, das von einem Mentorenansatz ausgeht und Kindern im Grundschulalter einen Jugendlichen oder jungen Erwachsenen zur Seite stellt, der zu ihrer Entwicklungs- und Persönlichkeitsförderung beiträgt. Das Programm „DIMENSIONER“ richtet sich speziell an Kinder mit räumlich-konstruktiven Störungen. Mit diesem Kapitel soll verdeutlicht werden, dass es einerseits weitere Herangehensweisen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen gibt (z. B. themenübergreifende Förderung, Einsatz von Mentor/innen) und dass es andererseits Themen gibt, die bisher in der Forschungs- und Entwicklungsarbeit noch wenig Beachtung gefunden haben.
Holger Domsch; Arnold Lohaus. Weitere Förderprogramme. Zwanghafte Persönlichkeitsstörung und Zwangserkrankungen 2021, 413 -420.
AMA StyleHolger Domsch, Arnold Lohaus. Weitere Förderprogramme. Zwanghafte Persönlichkeitsstörung und Zwangserkrankungen. 2021; ():413-420.
Chicago/Turabian StyleHolger Domsch; Arnold Lohaus. 2021. "Weitere Förderprogramme." Zwanghafte Persönlichkeitsstörung und Zwangserkrankungen , no. : 413-420.
Autismus-Spektrum-Störungen gehören zu den tiefgreifenden Entwicklungsstörungen. Sie sind charakterisiert durch Auffälligkeiten in der sozialen Kommunikation und Interaktion sowie das Vorhandensein von eingeschränkten und repetitiven Verhaltensweisen und Interessen. Prävalenzschätzungen gehen davon aus, dass bei ca. 1 % der Kinder und Jugendlichen eine Autismus-Spektrum-Störung vorliegt. Mittlerweile existiert eine Reihe an Förderprogrammen, die sich u. a. sowohl vom Altersspektrum (Frühintervention vs. Intervention im Kindes- und Jugendalter), der Intensität (hoch- vs. niedrigfrequentiert), der vermittelnden Gruppe (Therapeut, Eltern, Kindergarten und Schule) oder auch im Setting (Therapie-Setting vs. Lebensweltorientierung) unterscheiden. Aus dem Bereich der Frühintervention werden hier zwei Programme exemplarisch vorgestellt, wobei 1) MIA eine intensive und 2) A-FFIP eine niedrigfrequente Intervention darstellt. Zudem werden zwei Förderprogramme aus dem Kindes- bis jungen Erwachsenenalter besprochen. Sowohl 3) KOMPASS als auch 4) KONTAKT richten sich als Gruppenprogramm an Personen mit einem höheren kognitiven Funktionsniveau.
Holger Domsch; Hanns Rüdiger Röttgers. Autismus-Spektrum-Störung. Zwanghafte Persönlichkeitsstörung und Zwangserkrankungen 2021, 167 -182.
AMA StyleHolger Domsch, Hanns Rüdiger Röttgers. Autismus-Spektrum-Störung. Zwanghafte Persönlichkeitsstörung und Zwangserkrankungen. 2021; ():167-182.
Chicago/Turabian StyleHolger Domsch; Hanns Rüdiger Röttgers. 2021. "Autismus-Spektrum-Störung." Zwanghafte Persönlichkeitsstörung und Zwangserkrankungen , no. : 167-182.
Zusammenfassung. Unkonzentriertes Verhalten tritt besonders im schulischen Kontext sowie in der Hausaufgabensituation auf. Das Marburger Konzentrationstraining stellt als Gruppentraining eine etablierte kognitiv-verhaltenstherapeutische Maßnahme zur Förderung eines konzentrierten Arbeitsstils bei Kindern dar. An einer Schulpsychologischen Beratungsstelle wurde das Training an 25 Kindern durchgeführt und die Veränderung mit einer Kontrollstichprobe verglichen. Das Training erstreckte sich über zehn Trainingssitzungen mit zwei begleitenden Elternabenden. Auf der Basis von Lehrereinschätzungen ließ sich eine Verbesserung der Unaufmerksamkeitssymptome belegen. Zudem zeigte sich im Elternurteil eine signifikante Verbesserung der Hausaufgabensituation und im Lehrerurteil eine Verbesserung im Arbeitsverhalten. Die Ergebnisse bestätigen eine Wirksamkeit des Trainings.
Holger Domsch; Lena Kläpker; Joscha Kärtner. Zur Wirksamkeit des Marburger Konzentrationstrainings (MKT). Kindheit und Entwicklung 2018, 27, 220 -228.
AMA StyleHolger Domsch, Lena Kläpker, Joscha Kärtner. Zur Wirksamkeit des Marburger Konzentrationstrainings (MKT). Kindheit und Entwicklung. 2018; 27 (4):220-228.
Chicago/Turabian StyleHolger Domsch; Lena Kläpker; Joscha Kärtner. 2018. "Zur Wirksamkeit des Marburger Konzentrationstrainings (MKT)." Kindheit und Entwicklung 27, no. 4: 220-228.