The increasing risk of disasters worldwide poses challenges both to health care infrastructures and to home care providers, who must maintain decentralised services for those in need of long-term care for as long as possible, even under adverse circumstances. However, both the kind of organisational precautions that home care providers consider in preparation for disasters and the available evidence on the effectiveness of these precautions remain largely unclear. An integrative literature review was thus performed via a systematic search of several international databases in order to identify original research on organisational disaster planning by home care providers and to determine the evidence base of this research. The quality of the included studies was assessed using the Mixed Methods Appraisal Tool. Of the 286 results, 12 articles met the inclusion criteria and presented results from nine studies on disaster planning. Three overarching types of activities carried out by home care providers were identified inductively. The overall scientific quality of the studies was moderate, and none investigated the effectiveness of disaster planning by home care providers. Despite the variety of possible activities that home care providers already consider, evidence on how to make organisational disaster planning effective and sustainable remains lacking.
Zusammenfassung: Hintergrund: Kinder, die zu früh oder mit Beeinträchtigungen geboren sind, benötigen nach der Entlassung eine spezialisierte Nachsorge, die vor allem in ländlichen Regionen unzureichend ist. Das Projekt WELCOME bietet Eltern durch Videosprechstunden und Chatkontakte den direkten Austausch mit spezialisiertem Pflegefachpersonal. Um das WELCOME-Personal auf diese Aufgabe vorzubereiten, wurde ein Schulungskonzept entwickelt, welches auf die fachliche Qualifikation sowie die Erweiterung der digitalen Kompetenz abzielt. Fragstellung: Welche Kompetenzen werden benötigt, um Videosprechstunden im Rahmen einer poststationären Nachsorge von Eltern mit Frühgeborenen oder kranken Reifgeborenen mit erhöhtem Pflegebedarf durchzuführen? Methode: Auf Grundlage einer Literaturrecherche zu Bildungsangeboten im Bereich Telenursing wurde eine dreistufige Befragung durchgeführt, um die praxisorientierte Perspektive zur außerklinischen Begleitung von Familien zu integrieren. Das Schulungskonzept wurde unter Anwendung des ADDIE-Modells konzipiert und implementiert. Ergebnisse: Die Blended-Learning-Schulung zur Durchführung von Videosprechstunden beinhaltet 32 Unterrichtseinheiten und wurde in Zusammenarbeit mit relevanten Berufsgruppen partizipativ abgestimmt. Diskussion und Schlussfolgerung: Zur Vorbereitung von Pflegefachpersonen auf die Durchführung von Videosprechstunden sind sowohl technische als auch kommunikative Schulungen unerlässlich. Empathie, kulturelle Sensibilität sowie kontinuierliches Fortbilden bilden zentrale Voraussetzungen, um eine familienzentrierte digitale Nachsorge sicherzustellen.